Bericht – Bildung

25 Nov
Diskussion vom 24.11.2011, Wien

Die Diskussion zum Thema „Bildung“ umfasste mehrere Begriffe von Bildung. Einerseits ging es um Bildung im klassischen Sinn, d.h. Bildung in der Schule (primäre und sekundäre Stufe) und an der Universität (tertiäre Stufe), andererseits auch um Bildung im Sinne einer Erziehung zu einem weltoffenen, interessierten Menschen.

Zu Beginn wurde die Frage aufgegriffen, ob gebildete Menschen die besseren Demokraten seien. Wenn die Frage aus Sicht des gesellschaftlichen Status Quo verstanden wird, muss sie mit „Nein“ beantwortet werden, da es sich dabei um ein elitäres Konzept handeln würde. An einer Demokratie sollen alle Menschen teilnehmen dürfen, egal, ob sie nun der gebildeten „Elite“ oder ungebildeteren Schichten angehören. Wenn die Frage aber so verstanden wird, ob Bildung für das Funktionieren einer Demokratie notwendig ist, so sollte aus Sicht der DiskutantInnen die Antwort „Ja“ lauten. Voraussetzung dafür ist aber ein Gesellschaftssystem, das allen Menschen einen gleichen Zugang zu Bildung ermöglicht, d.h. je gerechter der Zugang zu Bildung geregelt ist, desto eher ist auch eine gerechtere Teilhabe aller an der Demokratie zu erwarten.

Bildung kann auf verschiedene Arten interpretiert werden: als intellektuelle Bildung, soziale Bildung, religiöse Bildung, etc. Historisch gesehen war sie in ihren unterschiedlichen Ausprägungen immer nur einem bestimmten Teil der Bevölkerung vorbehalten. Während es früher eine kleine Elite gab, die v.a. intellektuelle Bildung bekam, hatten beispielsweise ArbeiterInnen und BäuerInnen eher praktische Bildung (wobei sozialistische Politik schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchte, auch ArbeiterInnen aus unterschiedlichen Gründen diese intellektuelle Bildung angedeihen zu lassen).

Bildung kann in jedem Fall als Mittel zur Emanzipation gesehen werden, denn an ihr scheidet sich, wer welches Wissen haben darf und wer nicht. Diejenigen, die in einer Demokratie die Entscheidungsmacht tragen, sollen viel Wissen haben, allerdings sollten prinzipiell alle Menschen einen gewissen Bildungsstand haben, damit dieses politische System tatsächlich funktionieren kann. Diese Ermächtigung muss von unten nach oben, und nicht umgekehrt, stattfinden, d.h. die Menschen selber sollten das Recht auf Zugang zu Bildung einfordern.

Seit einiger Zeit – in Österreich beispielsweise 2009 im Rahmen der Studierendenproteste – gibt es weltweit Bewegungen, die sich für diesen freien Zugang zu Bildung einsetzen. Einerseits könnten diese Proteste einer gewissen Tradition bzw. Kultur des Universitätslebens entspringen, da es große Unterschiede hinsichtlich des Willens zum Protest gibt. Von Frankreichs StudentInnen ist bekannt, dass sie schnell auf die Barrikaden steigen, aber wie groß ist der Wille beispielsweise unter Finnlands oder Belgiens StudentInnen? Dabei ist aber wiederum zu beachten, dass in Frankreich zu einem großen Teil StudentInnen aus wohlhabenden Familien demonstrieren, denn sie können sich Fehlstunden an der Universität leicht durch Privatunterricht „nachkaufen“, aber StudentInnen aus weniger privilegierten Familien können das nicht. Andererseits liegen die Ursachen der Proteste sicher auch an einer gewissen Frustration, dass sowieso die Zukunft sehr unsicher ist. Die „uni brennt“ Bewegung war ein Versuch, die Dinge, so wie sie im derzeitigen Bildungssystem sind, zu ändern. Anfangs war die Bewegung durchaus erfolgreich, weil so viele Menschen an ihr auf unterschiedliche Weise beteiligt waren („Schwarmintelligenz“), als aber Beschlüsse nur mehr einstimmig gemacht werden sollten, war die Dynamik weg. Dass die Bewegung letztendlich scheiterte, könnte vielleicht auch daran liegen, dass aus demographischer Sicht junge Menschen heute im Gegensatz zur 68er-Generation in der Minorität sind. Effekte der Bewegung ließen sich trotzdem auf internationaler Ebene, z.B. bei der Besetzung deutscher Hochschulen, erkennen.

Studierende, d.h. Menschen, die im tertiären Bildungsbereich lernen, können ihre Forderungen abseits von Protesten und Demonstrationen schwer durchsetzen, denn sie verfügen über keine ausreichend wirksame Interessensvertretung durch Institutionen wie etwa Gewerkschaften. In Österreich setzt sich zwar die Österreichische HochschülerInnenschaft für Studierende ein, aber gerade ihre Mitspracherechte wurden im Zuge der Bildungsreformen der letzten Jahre sehr eingeschränkt. Ferner sollte beachtet werden, dass die „uni brennt“ Bewegung ihre Kraft dadurch erlangte, dass es eben keine fixen RepräsentantInnen gab.

Unzufriedenheit herrscht unter StudentInnen vor allem über die unklaren Regelungen zu den Studiengebühren, von denen viele, die ein Zweitstudium machen und in diesem nicht in der Regelstudienzeit sind, oder die kurz vor Abschluss ihres Studiums sind, betroffen sind. Auch über die schlechten Betreuungsverhältnisse, d.h. dass im Vergleich sehr wenige Lehrende auf sehr viele Studierende kommen, mangelnde Räumlichkeiten, und Probleme der Anrechenbarkeit von Kursen durch die Umstellung vom Diplom- auf das Bachelor-Master-System herrscht Unmut. Die internationale Krise des Kapitalismus veranlasst auch die Universitäten zu einem Sparkurs, weil Staaten weniger Geld für den tertiären Bildungssektor zur Verfügung stellen, und wie soll das Bildungssystem ohne Geld funktionieren?

Universitäten sind eigentlich bürgerliche Institutionen der Bildung, und selbst, wenn Bildung kostenlos ist, ist sie nicht frei und gleich zugänglich. Die soziale Selektion beginnt in viel früheren Stufen des Bildungssystems, zumeist schon in der vierten Klasse der Volksschule, d.h. mit dem Alter von 9 oder 10 Jahren, wenn sich Kinder (bzw. deren Eltern oder VolksschullehrerInnen) entscheiden müssen, ob sie in die Hauptschule oder in das Gymnasium weitergehen. Auch nach dem Universitätsstudium wirken sich Unterschiede des Elternhauses aus, indem „ArbeiterInnenkinder“ häufiger unter Benachteiligungen bei der Job-Vergabe leiden, da ihnen das nötige „Vitamin B“ fehlt. Wenn die Trennung zwischen Kindern innerhalb des Schulsystems erst relativ spät erfolgt, haben Kinder auch eher genug Zeit und Möglichkeiten, um sich Beziehungen, die sie für ihren späteren Lebensweg brauchen, aufbauen zu können. Um eine wirklich freie und gleiche Bildung zu ermöglichen, sollte bei Protesten nicht nur das tertiäre, sondern das gesamte Bildungssystem hinterfragt und angegriffen werden.

Dass ein gut ausgebautes soziales Netzwerk von größter Bedeutung für die „Lebenskarriere“ ist, deutet aber auf ein gesellschaftliches Problem hin. Was schafft diese Ungleichheiten in der Gesellschaft? Und kann man diese durch Bildung lösen? Das Problem ist im Grunde das „System“ selber, das diese Ungleichheiten schafft, d.h. der Kapitalismus. Dieser braucht geschulte Arbeitskräfte, sodass z.B. in den 70er-Jahren in Österreich Zugeständnisse von Seiten der Politik gemacht wurden. Schul- und Studiengebühren wurden damals abgeschafft, um mehr Menschen Zugang in höhere Bildungsbereiche zu erlauben – und um diese in der Wirtschaft einsetzen zu können. Sind das Problem also Ungleichheiten innerhalb des Bildungssystems, oder Ungleichheiten in der Gesellschaft, die durch Bildung erzeugt werden? Das System reproduziert sich selbst. Bildung ist also ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Instrument, um einen Systemwandel zu erreichen.

Das Elternhaus, und ob es zur reicheren oder ärmeren Schicht gehört, entscheidet maßgeblich über den Bildungserfolg eines Kindes. Reiche Eltern können sich eher Nachhilfestunden für ein unbegabtes Kind leisten, sodass es trotzdem die Matura oder sogar ein Studium machen kann, während sich ärmere Eltern tendenziell ihr Kind eher in die Hauptschule, und danach in die Lehre geben, damit das Kind früher einen eigenen Verdienst hat. MigrantInnenkinder gehen überproportional oft in Haupt- und Sonderschulen, obwohl ihre kognitiven Fähigkeiten durchaus auch eine höhere Bildung erlauben würden. Das Phänomen der Hochbegabung trifft – zufällig oder nicht – fast immer Kinder der höheren Schichten, weil diese Kinder von einem frühen Alter an gezielt gefördert werden, sodass sich Hochbegabungen auch eher ausprägen lassen.

„Wäre die Wirtschaft an Schulen interessiert, würden Schulen wie Banken aussehen.“ Je mehr Einfluss die Wirtschaft auf die Bildung hat, desto eher wird Bildung zur reinen Ausbildung für einen bestimmten Beruf. Immer häufiger lautet die Frage im Diskurs um Bildung, wen oder was wir eigentlich brauchen, und nicht, was interessant und wissenswert wäre, um ein gebildeter Mensch zu sein. Generell scheint das Interesse an Bildung immer weiter zu sinken. Die Schule ist nur mehr Mittel zum Zweck für Menschen, die eine hedonistische Lebenseinstellung ohne besonderes Ziel haben. Die sogenannten „Bildungsstandards“, die vor ein paar Jahren eingeführt wurden, sehen vor, dass Kompetenzen gelehrt werden, die im täglichen Leben notwendig sind, nicht jedoch darüber hinausgehende Inhalte, die der „Bildung des Geistes“ dienen sollen. Kein Wunder also, dass 40 Prozent der SchülerInnen nach der Schulzeit noch AnalphabetInnen sind? Selbst unter zukünftigen LehrerInnen ist die Einstellung, dass Bildung an sich keinen besonderen Wert hat, verbreitet. Zugleich muss darauf hingewiesen werden, dass LehrerInnen nicht die Erziehungsarbeit an den Kindern leisten können. In erster Linie ist es Aufgabe der Eltern, zu Interesse an Bildung zu ermutigen. Die Gesellschaft bietet für viele Menschen keine Perspektive mehr, d.h. die Zukunft erscheint nicht mehr als gesichert, und besondere Investitionen in Bildung erscheinen insofern auch eher sinnlos oder unwichtig.

Gibt es noch so etwas wie ein humanistisches Bildungsideal? Zwar sind Perioden der sozialen Ruhe wichtig, damit sich „große Ideen“ bilden können, andererseits führt die lange Zeit des Friedens, wie wir sie seit 1945 erleben, dazu, dass existentielle Probleme nicht in dem Ausmaß bestehen bzw. erscheinen, dass tatsächlich eine wahrhaftige Forderung nach Bildung aufkommt. Es herrscht eine „alles egal“-Stimmung, und es gibt keine Kämpfe mehr in der Gesellschaft. Erst, wenn es aufgrund der Krise vielen Menschen noch schlechter geht und ihre Existenz bedroht wird, könnte sich dieser Zustand der Lethargie ändern, und auch das Interesse an Bildung wieder wachsen. Die Diskussion um Bildung ist somit letztendlich auch eine Diskussion um Werte in der Gesellschaft.

Die Diskussion zu „Bildung“ war sehr lebhaft, und wenngleich nicht alle Leitfragen, die in der Einleitung vorgestellt wurden, bearbeitet werden konnten, war die Diskussion aus Sicht aller TeilnehmerInnen sehr produktiv.

Und nächstes Mal…

… wollen wir über Nationalismus/Nationalismen diskutieren. Auch Vorschläge für weitere Diskussionsthemen gibt es: Demokratie, Landwirtschaft, Krise, und Kunst und Kultur. Näheres immer hier auf der Website.

Raffaela, 28.11.2011

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4 Responses to “Bericht – Bildung”

  1. Raffaela December 1, 2011 at 10:14 am #

    “Wer ist an dieser Universität interessiert? Es sind keine privaten Gruppen oder auch parastatale Institutionen, wie in der Antike und wie es sich in der Gegenwart wieder anbahnt. Es sind keine Fürsten und Nationen und deren Staaten wie bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das einzige und das tatsächliche Subjekt ist die aufgeklärte Zivilgesellschaft, die durch kritische Universitäten belehrt werden möchte. Der mündige moderne Bürger hat notwendig ein Interesse an kritischen wissenschaftlichen Untersuchungen der Kultur, an der er tätig und leidend teilnimmt. Er weiß, daß ohne die kritische, von keinen fremden Interessen gesteuerte Forschung die demokratische Öffentlichkeit verwahrlost. Sie ist das Ferment und Maß kritischer Zeitungen, die letzte Instanz gegen eine nationalistische Verdrehung der
    eigenen und fremden Geschichte, gegen Kreationismus und Exorzismus im Jahr 2010, vom wohlwollenden Lächeln der Öffentlichkeit begleitet: die einzige Institution, die davor retten kann, sind gute kritische Universitäten und verantwortliche Akademiker. Die Zivilgesellschaft hat an ihnen nicht nur ein Interesse, sondern ein Recht, so wie sie ein Recht auf flächendeckende medizinische Versorgung hat.” (Reinhard Brandt 2010)

  2. Raffaela December 1, 2011 at 10:33 am #

    DER STANDARD, 20.10.2011, Seite 33, Kommentar der anderen

    Das universitäre Paradoxon

    Die Forderung “Bildung für alle, und das umsonst” steht in seltsamem Kontrast zur Relevanz des universitär vermittelten Wissens: Skeptische Anmerkungen eines Jungakademikers zum “Gütesiegel Hochschulabschluss”.

    Dominik Barta

    Da die Debatte um Studiengebühren an österreichischen Universitäten in ein weiteres Semester tritt, liegt mir daran, an einen grundsätzlichen Sachverhalt zu erinnern, der – wie mir scheint – von sämtlichen Streitparteien beharrlich übersehen wird: Die Universität als spezifisches, historisch gewachsenes Institut europäischer Bildung und Ausbildung ist ihrem Wesen nach elitär und hat diesen elitären Charakter auch nie bestritten oder abgelegt.

    Die universitären Mechanismen der Initiation (Aufnahmebedingungen) sind seit jeher darauf ausgerichtet, aus “den Vielen” eine verschworene Gruppe auszusieben, die hinfort ihren Lebensunterhalt damit bestreiten möge, den Begriff des Wissens (über Gott, das Recht, den Körper, die Schönheit…) zu verwalten. Die Bildung, die das universitäre System seinen Schützlingen angedeihen lässt, ist niemals interesselos, sondern dient dem Selbsterhalt der hierarchischen Verwaltung des Wissens. Sie garantiert die universitäre Definitionshoheit über die Objektivität und den Glauben (die “illusio”) an das Gütesiegel: “akademisch geprüft”.

    Insofern stellt die sozialpolitische Forderung nach universitärer Bildung “für alle” (und zwar umsonst) ein merkwürdiges Paradoxon dar, das sich ungefähr so darstellen lässt: Zwar sollten alle an der Verwaltung des Wissens teilhaben dürfen, doch sollte dabei der besondere (akademische, esoterische) Charakter des Wissens erhalten bleiben.

    Wie paradox das ist, zeigt schon ein Blick auf den Alltag: Die Ernüchterung vieler junger Akademiker entspringt der Konfrontation eines universitär genährten Glaubens, dass das angeeignete Wissen etwas Besonderes wäre, zu gut bezahlten Jobs und einem bürgerlichen Lebensstil (Wohnung, Auto, Urlaub) verhelfe, mit der herben Wirklichkeit, dass dieses Wissen vielfach längst demokratisch verfügbare Massenware ist und daher keineswegs notwendigerweise zu sozialem Aufstieg und ökonomisch abgesichertem Wohlergehen führt.

    Ich denke, es gibt zwei Ansätze, das Paradoxon zu lösen: Der erste besteht darin, den elitären Charakter des universitären Wissens zu erhalten, aber auf gerechte Aufnahmebedingungen zu achten, d. h. zu gewährleisten, dass prinzipiell jeder, unabhängig vom symbolischen oder ökonomischen Kapital seiner Herkunft, in den erlauchten Kreis potenzieller akademischer Würdenträger eintreten kann. Spätestens an dieser Stelle eröffnet sich jedoch die Frage nach den Parametern, die den Prozess des Aussiebens anleiten sollen. Welches sind die “objektiven Kriterien”, nach denen wir die künftigen Philosophen, Juristen und Mediziner auswählen sollen? Etwa die Schulnoten? (Wäre grundsätzlich schon denkbar, wenn man sich auf die Gerechtigkeit und Güte der Schulausbildung wirklich verlassen könnte – aber kann man das?)

    Der zweite, lebensnähere Ansatz, das Paradoxon zu lösen bestünde schlicht in der Aufgabe des Glaubens an die besondere Güte universitären Wissens. In der Tat ist die Definitionshoheit der Universität über die Objektivität keineswegs in Stein gemeißelt. Und die Selbstevaluation der Uni mittels Kriterien, die sie selbst erfunden hat und verwaltet, stellt sicher kein probates Mittel dar, fundamentale Zweifel zu zerstreuen. Die grassierende Arbeitslosigkeit junger Akademiker/innen wäre ein weiteres Indiz für die zunehmende Wertlosigkeit universitären Wissens. Wer garantiert denn, dass heutzutage an den Hochschulen überhaupt noch relevantes Wissen vermittelt wird? Warum also nicht, salopp gesagt, die Institution Universität einfach “vergessen” und sich nach neuen Möglichkeiten umsehen?

    Was mich an all den Demos und Kundgebungen der letzten Jahre so erstaunt hat, war vor allem dieser Glaube an das System Universität seitens der Studierenden. Was mich, bei allem revolutionären Furor, mit dem die frustrierte Studentenschaft ihre Protestmärsche und Besetzungen zu inszenieren verstand, so irritierte, war ihr unerschütterlicher Wille, eine so genannte Universität zu haben, durch sogenannte Professoren und Professorinnen geprüft zu werden, so genannte Examina zu bestehen und sogenannte akademische Titel zu erhalten. Der Protest verfing sich ein ums andere Mal nur in der paradoxalen Idee einer Exklusivität für alle.

    DOMINIK BARTA (28) studierte in Wien Philosophie und Germanistik, gewann 2009 den Essay-Preis der “Zeit” und promoviert gerade an der Universität Bonn über Ludwig Wittgenstein.

    “Die Universität ist ihrem Wesen
    nach eine elitäre Institution.”

  3. Yann December 1, 2011 at 5:08 pm #

    Der Dominik Barta schreibt ja interessante Sachen. Ich glaube auch, dass man das Wesen der Universität nur mittels einer historischen Einblick verstehen kann. Die Frage bleibt aber wie es kommt, dass die die Universität in ihrem Wesen nach eine elitäre Institution war/ist. Und das hat zu tun mit der Frage: Welche Rolle spielte die Universität früher und welche spielt sie heute in diesem Gesellschaft, d.h. Kapitalismus?

  4. Yann January 16, 2012 at 6:11 pm #

    Dieses Artikel past auch für andere Länder, glaube ich:
    http://en.internationalism.org/worldrevolution/201112/4606/best-years-your-life

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